Fördermittel – Staatliche Anschubhilfe für die Digitalisierung
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Fördermittel – Staatliche Anschubhilfe für die Digitalisierung

Förderprogramme

Förderdarlehen und andere öffentliche Fördermittel helfen Mittelständlern, die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung zu stemmen. Welche Programme es gibt und wie Unternehmen davon profitieren.

Die Digitalisierung ist im deutschen Mittelstand noch stark ausbaufähig. Laut einer aktuellen Studie der KfW Bankengruppe hat ein Drittel der mittelständischen Unternehmen selbst in der grundlegenden Infrastruktur wie einer eigenen Website oder Enterprise Resource Planning (ERP)-Software noch Defizite. Und nur etwa ein Fünftel der Unternehmen verfügt überhaupt über eine übergreifende Strategie zur Digitalisierung.

Es ist also noch einiges zu tun, wollen die Mittelständler auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Auch deshalb unterstützen Förderinstitute wie die KfW Bankengruppe oder die LfA Förderbank Bayern sie inzwischen mit eigenen Förderprogrammen zur Digitalisierung. Unternehmer profitieren dabei nicht nur von günstigen Zinssätzen, sondern können teils auch Zuschüsse beantragen. Darüber hinaus wird es durch eine anteilige Haftungsfreistellung der Hausbank, die in Förderprogrammen für Digitalisierungsprojekte zum Teil genutzt werden kann, möglich, risikoreichere Vorhaben mit ausreichend Kapital zu versorgen.

Infografik

Digitalisierung nach Branchen

Der Grad der Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft variiert deutlich. Traditionell schneiden dabei Informations- und Kommunikationstechnik besser ab als das verarbeitende Gewerbe. Allerdings zeigt sich über alle Branchen hinweg noch Verbesserungspotenzial. Fahren Sie mit der Maus über die Grafik, um die genauen Zahlen zu sehen.

Quelle: Vgl. Saam, M., Viete, S. und S. Schiel. (2016): Digitalisierung im Mittelstand: Status Quo, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Forschungsprojekt im Auftrag der KfW Bankengruppe. Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

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Jürgen Drinhaus
Jürgen Drinhaus München

Gerade erst hat die KfW ein neues Förderprogramm aufgelegt: Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, der ab Anfang Juli 2017 zu beantragen sein wird, unterstützt die Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie den gesamten Investitionsbedarf innovativer Unternehmen. Das neue Programm ist dabei nicht allein auf Sachinvestitionen beschränkt, sondern kann auch für die Finanzierung von Schulungen, für Konzeptentwicklung oder Kooperationsmodelle entlang der digitalen Wertschöpfungskette genutzt werden. Natürlich unterstützt es auch Vorhaben wie den Aufbau digitaler Plattformen oder die Analyse großer Datenmengen. Fördermittel kann außerdem erhalten, wer das innerbetriebliche Breitbandnetz ausbaut oder in Fernwartung investiert.

Projekte dieser Art seien zwar größtenteils auch schon mit den vorhandenen Förderprogrammen finanzierbar gewesen. Doch bislang sei die Nachfrage nach derartigen Förderungen eher gering gewesen, erklärt Jürgen Drinhaus, Leiter Fördermittelspezialisten der HypoVereinsbank. Der Förderexperte geht davon aus, dass die Digitalisierung durch das neue Förderprogramm einen Schub erhält.

Investitionsdruck in Sachen Digitalisierung nimmt zu

Die geringe Nachfrage führt Drinhaus auch auf die insgesamt niedrigen Investitionssummen zurück, die bislang in die Digitalisierung gesteckt wurden. Denn noch immer halten sich hier viele Mittelständler zurück. Eine aktuelle Studie der KfW Bankengruppe ergab, dass derzeit gerade einmal zwölf Prozent der Befragten jährlich mehr als 40.000 Euro für digitale Projekte ausgeben. Dem stehen fast 50 Prozent der Unternehmen gegenüber, die weniger als 10.000 Euro jährlich für Digitalisierungsprojekte in die Hand nehmen. Allerdings rechnet Drinhaus wie viele andere Experten auch damit, dass der Investitionsdruck steigt: „Je mehr Unternehmen auf den digitalen Zug aufspringen, desto mehr werden nachziehen müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren.“

„Bei der Vielzahl an Fördermöglichkeiten ist die offensichtliche nicht immer auch zugleich die beste Lösung. Es kommt immer auf den Einzelfall an.“

Jürgen Drinhaus,
Leiter Fördermittelspezialisten, HypoVereinsbank

Fördermöglichkeiten gibt es inzwischen reichlich. Neben der bundeseigenen KfW treiben auch einige Bundesländer die Förderung der Digitalisierung in ihrer Region mit eigenen Programmen voran. Vorreiter ist Bayern, das kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen mit dem Förderprogramm „Digitalbonus Bayern“ unter die Arme greift.

Auch die EU hat mehrere Programme aufgelegt, mit deren Hilfe mittelständische Unternehmen hohe Kosten für Digitalisierungsvorhaben leichter stemmen können. Das bekannteste EU-Förderprogramm ist dabei zugleich eines mit sehr anspruchsvollen Bedingungen: „Horizont 2020“ soll eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft fördern und helfen, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen. Ein Teil davon richtet sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen, für die die Bewerbungshürden deutlich gesenkt wurden.

Angesichts der vielen Möglichkeiten rät Jürgen Drinhaus jedem Unternehmen, bei einem Digitalisierungsvorhaben frühzeitig das Gespräch mit der Hausbank zu suchen. „Zusätzlich zu den Förderprogrammen, die explizit für Digitalisierung aufgelegt wurden, gibt es weitere, die ebenfalls eine Betriebsmittelfinanzierung für digitale Projekte erlauben“, erklärt der Experte. Nicht immer sei daher die offensichtliche auch zugleich die beste Lösung: Drinhaus: „Es kommt immer auf den Einzelfall an.“ Ein erfahrener Förderberater kann Unternehmen dabei helfen, aus der Vielzahl der Möglichkeiten das richtige Programm oder sogar die optimale Kombination verschiedener Fördermöglichkeiten herauszufiltern.

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