Anlagechancen nutzen, liquide bleiben: So geht's
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Anlagechancen nutzen, liquide bleiben: So geht's

Finanzstrategie

Liquide bleiben und trotzdem den Wert des Vermögens erhalten - im Niedrigzinsumfeld ist eine kluge Strategie zur Aufteilung des Portfolios so wichtig wie nie.

Wie viel Geld soll in der Kasse bleiben, auf dem Girokonto oder als mager verzinstes Termingeld? Was ist eine vernünftige Mischung zwischen Cash, Wertpapieren und Sachwerten? Wie kann ein Mix aussehen, wenn man kurzfristig oder regelmäßig über flüssige Mittel verfügen, aber nicht auf Renditen verzichten möchte, die den Wertzuwachs des Vermögens langfristig ermöglichen?

Die Fragen nach der richtigen Zusammensetzung des Vermögens stellt sich im Niedrigzinsumfeld noch einmal ganz neu - für private Anleger ebenso wie für Unternehmen. Privat wollen wir die Freiheit behalten, über unsere Finanzen möglichst frei verfügen zu können. Wenn das Auto eine Reparatur braucht, die Waschmaschine streikt oder spontan ein Kurztrip in den Süden geplant wird, soll genug Geld auf dem Konto sein, um schnell an die dafür nötigen Mittel zu kommen.

Je geringer das Risiko, desto geringer die Rendite

Doch der Preis der Freiheit  ist im Niedrigzinsumfeld so hoch wie lange nicht. Schon immer galt: je liquider die Anlage und je geringer die Risiken, desto niedriger die Rendite. Doch wer jetzt sein Kapital vermeintlich sicher investieren möchte, dem drohen angesichts geringer Zinsen abzüglich der Inflation und Steuer reale Verluste in Form einer geringeren Kaufkraft. Und wer sich den kurzfristigen Zugang zu seinem Geld erhalten möchte, der braucht eine durchdachte Anlagestrategie, wenn er negative Renditen vermeiden will.

Die reale Verzinsung von liquiden Einlagen erscheint dank der aktuell niedrigen Inflation für die meisten Anleger immer noch positiv. Die Möglichkeit, mit Geld auf dem Sparkonto oder einer Termineinlage den Wert des Vermögens mittelfristig zu erhalten, wird regelmäßig überschätzt Über die Jahre zehrt der Verlust der Kaufkraft die schmalen Renditen zumeist auf.

Die Fragen, die sich Anleger stellen, sind: Wie viel Liquidität brauche ich? Wie hoch soll meine Reserve sein, um für unvorhergesehene Ereignisse, wie etwa Krankheit oder Arbeitslosigkeit Vorsorge zu treffen? Und reicht mein angespartes Kapital, um die Versorgungslücke zwischen der zu erwartenden gesetzlichen Rente und den Bedürfnissen im Alter zu schließen?

Ein Patentrezept gibt es nicht

Allgemein gültige Antworten auf diese Fragen gibt es ebenso wenig, wie die für alle Anleger passende Anlagestrategie. Angesichts der niedrigen Renditen können aber derzeit nur Investoren mit Bereitschaft zum Wagnis auf interessante Realrenditen hoffen. Denn die gibt es derzeit eher an der Börse oder auf dem Immobilienmarkt.

Um sich diese Chance zu bewahren, könnten einem Portfolio Anlagen mit höheren Risiken beigemischt werden – dazu zählen beispielsweise Wertpapiere in Form von ausgewählten Aktien oder Aktienfonds, flexiblen Mischfonds oder auch geschlossenen Sachwertfonds.

Anleger sollten ihr Portfolio dabei unbedingt ausgewogen diversifizieren. Ein gut diversifiziertes Portfolio kann nicht nur Gewinnchancen erhöhen, sondern auch das Gesamtrisiko reduzieren. Es sollte vor allem laufend überwacht und auf die aktuelle Marktsituation sowie die eigenen Lebensumstände abgestimmt sein.

Im Gespräch mit den Beratern der Bank können die individuellen Präferenzen geklärt werden, die etwa vom Alter, dem Einkommen, dem bereits angesparten Kapital oder Erbschaften, aber vor allem auch von den individuellen Wünschen, Anlagezielen, dem Liquiditätsbedarf und der Risikopräferenz abhängen. Da gibt es kein Patentrezept Das muss jeder Anleger für sich selbst definieren.

Verluste im Kurstief aushalten können

Wer sich als Investor an die Börse wagt, sollte in der Lage sein, zwischenzeitliche Kursverluste zu akzeptieren. Dazu gehört, dass der Liquiditätsbedarf im Notfall nicht dazu führt, Wertpapiere im Kurstief verkaufen zu müssen und so die Verluste zu realisieren.

“Kursschwankungen gehören dazu, gerade in den derzeit stark politisch geprägten Börsen”, sagt Oliver Postler, Chief Investment Officer Private Banking & Wealth Management bei der HVB. „Die sind auch mit gutem Research nicht vorauszusehen.“

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