Rendite im Zinstief: Darauf müssen Sie achten
Image Bank Film / GettyImages

Rendite im Zinstief: Darauf müssen Sie achten

Zinstief

Das historische Zinstief stellt Anleger vor neue Herausforderungen. Einfach Sparen reicht nicht mehr. Wer sein Vermögen auch in Zeiten turbulenter Märkte mehren will, braucht klare Ziele, Disziplin und fachkundige Berater.

Es sind goldene Zeiten für Anleger: Die Realzinsen liegen bei fünf Prozent. Der Chefökonom einer US-Investmentbank prognostiziert weitere Zinserhöhungen für das nächste Halbjahr. Anbieter von Kapitallebensversicherungen garantieren bei Vertragsabschluss eine Verzinsung von 4 Prozent bis zum Erreichen des Ruhestandes. Und wer die lange Vertragsbindung bei den Versicherern scheut, kann sich mit risikoarmen Staatsanleihen eine Verdoppelung seines Realvermögens binnen 15 Jahren ausrechnen - dank hohem Zins- und Zinseszins.

Infografik

Leitzins auf Talfahrt

Verlauf des Leitzinses der Europäischen Zentralbank EZB. Seit März 2016 verharrt er bei 0,0 Prozent.
(Quelle: Europäische Zentralbank)

Genau 20 Jahre ist es her, da beherrschten solche Marktberichte über die Hochzinspolitik der Bundesbank und ihre Folgen für Unternehmen und Investoren die Wirtschaftsteile der Zeitungen. Es sind Nachrichten aus einer vergangenen Ära.

Die Realität schaut anders aus: Seit 1995 ist es mit den Realzinsen bergab gegangen. Erst schleichend, dann, nach der globalen Finanzkrise 2008, in großen Schritten. Zugegeben, auch die Inflation sank. Doch auf dem Tagesgeldkonto ihrer Bank erhalten Verbraucher inzwischen nur noch homöopathische Zinsen gutgeschrieben, die kaum mehr ein halbes Prozent pro Jahr erreichen. Die Realzinsen für kurzfristige Spareinlagen sind schon um die Jahrtausendwende unter die Null-Prozent Marke gerutscht.

Persönliche Beratung.

Ihr Berater vor Ort.

Berater finden Alle Berater anzeigen

Anleihen ohne nennenswerte Erträge

Der Internationale Währungsfonds sieht in diesen Tagen die deutsche und europäische Lebensversicherungsbranche in der Krise. Zinsversprechen und Anlagerenditen klaffen immer weiter auseinander. Die nachhaltige Garantieverzinsung wird zum kaum mehr einlösbaren Versprechen. Die Staatspapiere, in denen der größte Teil des Geldes der Versicherungen steckt, bringen keine nennenswerten Erträge mehr. Denn wer direkt in Bundesanleihen investiert, muss eine Anlagezeit von mehr als 100 Jahren einplanen, um eine Verdoppelung des angelegten Nominalbetrages zu erleben.

Der Realwert festverzinslich angelegter Ersparnisse schmilzt so schon seit Jahren. Und weil das klassische Girokonto, Festgeld oder Tagesgeld hier zu Lande immer noch zu den beliebtesten Anlageformen gehören, schwindet - nach Abzug der Inflationsrate - auch der Wert der Vermögen insgesamt. So legten die Deutschen zwischen 2003 und 2013 zwar im Schnitt 500 Euro im Jahr auf die hohe Kante. Doch real verminderte sich das Nettovermögen des Durchschnittssparers in diesem Zeitraum um 20.000 Euro, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Icon Zinsverlustuhr
Wussten Sie, dass…

Seit Sie diesen Artikel lesen,
haben Sparer in Deutschland

Euro

durch Niedrigzinsen verloren.*

* Studie der HypoVereinsbank

Die Studie basiert auf einer gesamtdeutschen Anlagesumme von 2.016 Milliarden Euro mit einer Durchschnittsverzinsung von 0,256 % (bestehend aus Bargeld, Sichteinlagen, Tagesgeld, Termineinlagen, Sparkonten). Das entspricht einem jährlichen Bruttozinsertrag von 5,2 Milliarden Euro.
Zinseinnahmen abzüglich Inflation, Steuern und Abgaben.
Quelle: Bundesbank, Juli 2015

Bundesbürger scheuen den Einstieg an der Börse

Zu lange hat sich eine breite Mehrheit der Bundesbürger auf die vermeintlich sicheren und nachhaltigen Sparpläne verlassen. Zu wenig hat man hier zu Lande gelernt, die Chancen und die Risiken anderer Kapitalanlagen abzuwägen. Rund 5.300 Milliarden Euro liquides Geldvermögen haben die Deutschen Privatanleger insgesamt angespart. 85 Prozent davon sind in Zinsanlagen angelegt, die immer weniger Rendite bringen. Die Bereitschaft, den Schritt auf den Aktienmarkt zu wagen, um von den Gewinnen börsennotierter Unternehmen und den Wertsteigerungen ihrer Anteilsscheine zu profitieren, ist bei Verbrauchern immer noch unterentwickelt

Daran ändert auch der Zuwachs an Aktionären wenig. „Mit rund 9 Millionen lag die Zahl der Aktionäre und Besitzer von Aktienfonds 2015 auf dem höchsten Stand seit drei Jahren“, meldet das Deutsche Aktieninstitut. Der Zuwachs kommt allerdings von Belegschaftsaktionären; die Zahl derjenigen, die Aktien unabhängig von Motiv der Mitarbeiterbeteiligung besitzen, verharre auf Vorjahresniveau, so die Studie.
Der Höchststand von 2001 (12,9 Millionen Besitzer von Aktien und Aktienfonds) ist allerdings noch in weiter Ferne.

Unwissenheit und Untätigkeit werden bestraft

Diese verbreitete Mischung aus Unwissenheit und Untätigkeit wird jetzt bestraft. Anleger, die vor der neuen Wirklichkeit auf den Märkten die Augen verschließen, verlieren angespartes Kapital. Wer auf eine schnelle Rückkehr der guten alten Zeiten mit auskömmlicher Verzinsung hofft, dürfte enttäuscht werden.

Die Zinsen für Anleihen dürften daher insbesondere in Europa noch recht lange auf sehr niedrigem Niveau bleiben. „Wir erwarten vor Ende 2018 keine Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank“, sagt Oliver Postler, Chief Investment Officer der HVB. Zinsen bleiben damit weitgehend erst mal abgeschafft.

Notenbanken mit unterschiedlicher Politik

Die Wege der Notenbanken trennen sich aber. Auch wenn die US-Notenbank Fed zuletzt vorsichtiger geworden ist, erscheinen weitere Zinsanhebungen wahrscheinlich. Die Kombination aus fortgesetzter Erholung des Arbeitsmarktes, robustem Wachstum der US-Wirtschaft und dem Anstieg von Arbeitskosten und Inflation sprechen für eine vorsichtige Anhebung der Leitzinsen in den Vereinigten Staaten.

Die Fed hat den Leitzins bereits im Dezember 2016 um 25 Basispunkte auf 0,5 bis 0,75 Prozent angehoben. Aber selbst wenn die Zinswende kommt, werden die aktuellen Niedrigzinsen nur langsam und in kleinen Schritten steigen. Denn die Währungshüter in Europa und Amerika werden darauf bedacht sein, die zarten Keime des Aufschwungs nicht zu ersticken und schreckhafte Reaktionen der Investoren an den lange mit billigem Geld gefluteten Finanzmärkten zu vermeiden.

Das hat auch Folgen für Anleger. Darüber muss man sich klar werden und kann entsprechend reagieren. Verpasst hat man bis jetzt noch nichts. Doch wenn die Zinsschere auseinanderläuft, dann hat das Folgen für die Kapitalmärkte.

Die Zentralbanken entwerten die Vermögen der Gläubiger

„Quantitative Easing“, die Politik des leichten Geldes, ist die Antwort der Zentralbanken auf die globale Finanzkrise, die im Herbst 2008 in der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers ihren vorläufigen Höhepunkt fand – und deren Schockwellen in den folgenden Jahren die Volkswirtschaften in den USA und Europa in tiefe Krisen stürzten. Im Euroraum drohten Irland, Portugal, Spanien, Italien und vor allem Griechenland mit Rekordarbeitslosigkeit und sprunghaft steigenden Staatsschulden immer tiefer in die Krise zu rutschen und die Währungsunion zu sprengen. Die Bürger Griechenlands konnten sogar vorübergehend nicht auf ihr Vermögen auf der Bank zugreifen, da die Geldhäuser über Wochen geschlossen waren.

Um den Kollaps zu vermeiden, legten die Notenbanken die notleidenden Volkswirtschaften an den Tropf. EZB-Chef Mario Draghi, verkündete, die Europäische Zentralbank werde den Euro retten, „koste es, was es wolle“. Und es gelang ihm damit, Spekulationen auf steigende Zinsen für Staatspapiere in den südeuropäischen Krisenländern zu bremsen. Strikte Sparpläne für die betroffenen Länder waren die Folge.

Für Anleger bedeutet das, dass sie bei ihrer Anlageentscheidung das gesamte Spektrum aus Bonitäten, Laufzeiten, Regionen, Währungen und Emittentengruppen berücksichtigen sollten. Dazu ist ein aktives Management nötig. Und wer positive Renditen generieren will, muss mit Risiken leben, die nur durch eine breite Basis ausgeglichen werden können.

„Klar ist aber auch, dass im Anleihesegment die erzielbaren Erträge in den kommenden Jahren deutlich geringer ausfallen werden“, sagt Oliver Postler.

Herausforderndes Umfeld für Anleger

Wer dem Dilemma entgehen will, muss den Blick über den Tellerrand wagen. Nur wer sich informiert, gewinnt. Nie war es so nötig wie heute, die Chancen verschiedener Geldanlagen auszuloten und die Risiken abzuschätzen. Denn das aktuelle Umfeld bleibt für Anleger herausfordernd, auch wenn die Konjunktur in Europa eine leichte Erholung erkennen lässt:

Der Brexit wird zwar für einen Dämpfer sorgen, aber der Trend bleibt positiv, getrieben durch den privaten Konsum. Steigende Beschäftigung bei zum Teil kräftig steigenden Löhnen und geringer Inflation helfen. „Die Konsumenten tragen das Geld lieber zum Händler als zur Bank“, sagt Postler. Konsum ist eben oft attraktiver als Sparen, und da der Zinseszins fehlt, müsste man viel mehr sparen, um die eigene Altersvorsorge abzusichern.

In den USA hat das Anziehen der Konjunktur dazu beigetragen, dass die Fed im Dezember 2016 die zweite Leitzinserhöhung seit Dezember 2015 durchgeführt hat. Die niedrigen Preise für Erdöl und andere Rohstoffe stabilisieren die Lage. Dennoch schwächeln aufstrebende Schwellenländer wie Russland und Brasilien. Vor allem in China scheinen die Jahre des Rekordwachstums vorerst vorbei zu sein. Das Wachstum in China sollte sich in den kommenden Jahren bei 6 Prozent per annum stabilisieren.

„Ich bin davon überzeugt: Die Finanzkrise wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer.“(Bild am Sonntag, 21.11.2009)

Wolfgang Schäuble (CDU),
Bundesfinanzminister
Foto: Foto: Adam Berry / GettyImage

Mit klug ausbalanciertem Portfolio zum Erfolg

Bewegte Zeiten an den Märkten also, die Gelegenheiten zum Einstieg bei niedrigeren Kursen bieten? Oder sollten Verbraucher ihr Pulver lieber noch trocken halten und liquide bleiben, um Gelegenheiten zu nutzen, die sich nach weiteren Kurskorrekturen nach unten bieten? Tatsächlich ist es fast unmöglich, den richtigen Zeitpunkt zum Markteinstieg oder -ausstieg zu bestimmen

Realer Werterhalt wird über die nächsten Jahre wohl nur mit der Beimischung von Sachwerten möglich sein. Dazu gehören auch Aktien und Immobilien. Als Anleger muss man sich aber immer der Schwankungen und Verlustrisiken bewusst sein.

Langfristig garantiert nur ein klug ausbalanciertes Portfolio den Anlageerfolg. Dabei sind  – vor allem anderen – die persönlichen Präferenzen und Lebensumstände des Investors ausschlaggebend: Geht es ihm darum, sein Vermögen nachhaltig zu steigern? Kann er eine langfristige Kapitalbindung eingehen, um beispielsweise seine Altersvorsorge zu optimieren? Und welche liquiden Rücklagen werden benötigt, um laufende Kosten, wie ein Darlehen für das Eigenheim, zurückzuzahlen?

Jeder Anleger muss für sich entscheiden, welche Risiken er eingehen will, um die sich bietenden Chancen zu nutzen. Er muss seinen Anlagehorizont definieren, muss wissen, wie viel Zeit er sich gibt, um Kursrückschläge an den Märkten auszugleichen und wann er über sein Geld verfügen möchte. Und ob er das Risiko eingehen möchte, einen Teil seiner Anlage – oder sogar die gesamte – zu verlieren.

„September und Oktober 2008 war die schlimmste Finanzkrise der Weltge­schichte, einschließlich der Großen Depression.“

Ben Bernanke,
US-amerikanischer Ökonom und Ex-Chef der US-Notenbank (2002 bis 2014)
Foto: Alex Wong / GettyImages

Bankberater können wichtige Hilfestellung leisten

Ein erfahrener Bankberater kann hier wichtige Hilfestellung leisten. Etwa, wenn es gilt Unternehmen zu identifizieren, die mit regelmäßig hohen Dividenden interessante Renditen bieten – und deren Aktien so in Zeiten von Niedrigzinsen ein Gegengewicht im Depot zu wenig erträglichen Anleihen bilden können.

Zu einem klug ausbalancierten Portfolio gehört vor allem anderen die ausgewogene Streuung der Risiken – der beste Schutz gegen Wertverlust. „Die richtige Allokation macht rund 80 Prozent der Performance aus“, sagt Bernhard Brinker, Bereichsvorstand Private Banking und Wealth Management (PB&WM) bei der HVB. Die Auswahl der einzelnen Titel sei dagegen fast ebenso nebensächlich wie das Timing bei Kauf oder Verkauf. Eine wirkungsvolle Diversifikation lasse sich ab etwa 30 Titeln in einer Anlageklasse im Portfolio erreichen. Daneben können Fonds für kleine und mittlere Vermögen eine gute Investition sei

Ob der Anleger sich dabei für gemanagte Fonds entscheidet oder für einen so genannten Exchange Traded Funds (ETF), hängt wiederum von den persönlichen Präferenzen und Risikobereitschaft ab: Mit einem ETF, der mit seiner Mischung einen Index wie etwa den Dax nachbildet, ist mit geringen Kosten eine Entwicklung der eigenen Finanzen erreichbar, die der des Gesamtmarktes im jeweiligen Segment entspricht. Wer auf überdurchschnittliche Performance hofft, könnte mit einem gut geführten Fonds bessere Ergebnisse erzielen – dafür lassen sich die Fondsmanager ihre Arbeit mit einem Teil der Erträge bezahlen. Kursrisiken sind allerdings bei beiden gegeben.

Infografik

Das Terrassenmodell der Geldanlage

So funktioniert's: Erst Rücklagen bilden, dann Vermögen aufbauen.

Diversifikation und Disziplin führen ans Ziel

„Diversifikation und Disziplin sind in der aktuellen Marktlage besonders wichtig“, sagt PB&WM-Bereichsvorstand Brinker. Wer sich langfristige Ziele setzt, und diese auch im Auf und Ab der Märkte nicht aus den Augen verliert, hat die besten Chancen, ein erfolgreicher Investor zu werden. Dabei komme es darauf an, an den eigenen Regeln festzuhalten und sich nicht unbedacht vermeintliche Schnäppchen zu sichern, die aus einem ausgewogenen Portfolio schnell ein Depot mit schwer beherrschbaren Risiken machen können.

Monatlich konstante Beträge zur Geldanlage, etwa beim Erwerb von Fondsanteilen, können vor allem in der Anfangsphase eines Sparplans helfen, die Wirkung von Kursschwankungen auszugleichen. Denn mit dem Kauf von mehr Anteilen bei gleichbleibenden Sparraten im Kurstief erhöhen sich die Chancen, vom Kursanstieg zu profitieren.

Allerdings hat auch dieser so genannte Durchschnittskosteneffekt seine Grenzen: Denn die Rechnung geht nur auf, wenn die Kurse zum Ende der Laufzeit auch tatsächlich wieder anziehen. Und je größer der angesparte Betrag, desto weniger macht es dann aus, wenn weiter Anteile mit konstanten Anlagebeträgen nachgekauft werden.

„Die Pflege des Wertpapierdepots verlangt daher immer auch die Qualitäten eines guten Gärtners“, sagt Chief Investment Officer Postler. „Es kommt wie im Garten darauf an, wuchernde Stauden zurückzuschneiden, Unkraut zu entfernen und immer neue Pflänzlinge zu setzen, um die Blütenpracht zu erhalten.“ Anlegern müsse aber immer klar sein, dass Märkte zusammenbrechen und nachhaltive Verluste auch über mehrere Märkte hinweg entstehen können.

Individuell maßgeschneiderte Lösungen für jeden Kunden

Ein ganzheitlicher 360°-Beratungsansatz wie beispielsweise der der HVB bietet nicht nur umfassende Anlageberatung und Hilfestellung beim Einstieg in den Aktienmarkt und bei Aufbau und Pflege eines ausgewogenen Portfolios. Die 360°-Beratung setzt sich zusammen aus:

  • Einlagen und Wertpapiere
  • Immobilien
  • Versicherungen
  • Unternehmerische Beteiligungen
  • Finanzierungen
  • Finanzplanung
  • Nachfolgeplanung und Stiftungsberatung
  • Spezialthemen: Art Management, Classic Cars und Luxus Sachwerte

Zur individuell maßgeschneiderten Lösung für den Kunden können neben der Geldanlage in Wertpapieren gerade im Zinstief auch Investitionen in geschlossene Sachwertefonds oder Alternative Investments wie etwa privates Beteiligungskapital gehören. Dafür zieht der Berater je nach Anleger bei Bedarf Experten aus der Bank hinzu, die nach der Analyse der persönlichen Präferenzen und Ziele des Kunden ihre Fachkompetenzen in das Beratungsgespräch einbringen.

So kann etwa der Kauf einer Immobilie, egal ob zur Vermietung oder als Eigenheim, oder eine verbesserte Struktur der Finanzierung bereits erworbener Immobilien ein wichtiger Baustein bei der Optimierung der Anlagestrategie sein. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW aus dem Jahr 2015 zur Vermögensentwicklung der Bundesbürger belegt, dass viele Häuslebauer beim Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen Jahren schlecht beraten waren. Neben dem Festhalten an mager verzinsten Geldanlagen trug der Wertverlust ihrer Wohnungen und Häuser maßgeblich zur schlechten Bilanz bei.

Einstiegsgelegenheiten am Immobilienmarkt

Trotz des Preisverfalls in wenig attraktiven Randlagen und der Überhitzung in einigen besonders gefragten Großstadtlagen bietet der deutsche Immobilienmarkt aber noch reichlich Einstiegsgelegenheiten für gut informierte Investoren. Mit der richtigen Anlageberatung können Investoren davon profitieren, auch wenn durch den starken Preisanstieg in einigen Regionen die Renditen dort zurückgegangen sind.

„Wir sind in Deutschland auch nach der positiven Preisentwicklung der vergangenen Jahre noch weit weg von Übertreibungen, wie es sie vor Beginn der Finanzmarktkrise etwa in den USA oder in Spanien gegeben hat“, sagt Postler.

Anzeichen für eine Immobilienblase, die platzen und den gesamten Immobilienmarkt ins Rutschen bringen könnte, gibt es hierzulande nicht. Denn trotz der Niedrigzinsen bleiben die Deutschen bei der Finanzierung konservativ. Die Eigenkapitalanteile sind weitgehend konstant geblieben. Es wandert viel Geld vom Sparbuch ins „Betongold“. Die verbesserten Finanzierungsbedingungen werden genutzt, um den Tilgungsanteil der Annuitäten zu erhöhen.

Wer sich jetzt für den Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung entscheidet, der begibt sich nicht nur in einen Markt mit anhaltenden Wertsteigerungspotenzialen. Er kann die Niedrigzinsphase nutzen, um schneller in den Besitz einer abbezahlten Immobilie zu kommen. Die kann wiederum Teil der Altersvorsorge werden.

„Wir haben niemals einen Plan B. Einen Plan B zu haben bedeutet, schon im Vorfeld aufzugeben.“(Pressekonferenz der EZB am 9. Februar 2012)

Mario Draghi,
Präsident der Europäischen Zentralbank EZB
Foto: Daniel Roland; Emmanuel Dunand / GettyImages

Experten für Kunst, Uhren und Oldtimer

Die breit gefächerte Fachkompetenz der HVB-Berater gibt auch bei der Investition in Sachwerte gute Orientierung. Und das nicht nur, wenn es um Stein und Beton geht. Wer ein Teil seines Geldes in Kunstwerke, ausgewählte Uhren, Luxus-Sachwerte oder seltene Oldtimer anlegen möchte, findet bei HVB sachkundige Experten, die die Besonderheiten dieser Sammlermärkte kennen.

Und die wissen, dass Anlageentscheidungen in diesem besonderen Marktsegment auch im Zinstief nicht allein mit kühlem Verstand, sondern stets ebenso mit dem Herzen getroffen werden.

„Da geht die Rechnung meist nur dann richtig auf“, so PB&WM-Bereichsvorstand Brinker, „wenn mit der Erfüllung eines lange gehegten Wunsches auch die emotionale Rendite stimmt.“

Telefon

Persönliche Beratung.
Unsere Berater sind für Sie da.


Alle Berater anzeigen
Ihre Fragen an uns.

Sagen Sie uns, wie wir Ihnen helfen können.

Stefanie Rühl-Hoffmann
Stefanie Rühl-Hoffmann Leiterin Region München
Martin Schiesswohl
Martin Schiesswohl Leiter Region Bayern Süd
Christian Mangartz
Christian Mangartz Leiter Region Südwest
Alexander Appel
Alexander Appel Leiter Region Bayern Nord/Ost
Michael König
Michael König Leiter Region Nord/West
Angemessene Renditen bei ausgewogenem Risiko
Vermögensmanagement
Angemessene Renditen bei ausgewogenem Risiko
Anlage-Rechner
Regelmäßige Einzahlung
Dynamische Steigerung der Einzahlung
Anlagedauer
Wertsteigerung
Provision für den Kauf
Einmalige Einzahlung
Ihr angespartes Guthaben:
500.000,00 €
Möchten Sie mit Ihrem HVB Kundenberater sprechen?
Auszahlplan-Rechner
Ihr angespartes Guthaben
Auszahlung oder Kapitalverbrauch
Einzahlungsdatum
Auszahlungszeitraum
Von
bis
Wertentwicklung
Ihr monatlicher Auszahlungsbetrag:
100.200,00 €
Der Auszahlungszeitraum kann nicht vor dem Einzahlungsdatum beginnen.
Der Auszahlungszeitraum kann nicht in der Vergangenheit beginnen.
Möchten Sie mit Ihrem HVB Kundenberater sprechen?
Hinweis zu der unverbindlichen Beispielrechnung:
Die Berechnungen beruhen auf den von Ihnen unterstellten Annahmen. Diese Annahmen, insbesondere die Wertentwicklung, können in der Praxis anders aussehen. Daher kann sich das tatsächlich erzielte Ergebnis einer Anlage mehr oder weniger deutlich von dem hier angezeigten Berechnungsergebnis unterscheiden; es kann höher, aber auch niedriger ausfallen. Eine Übertragung der bisherigen Wertentwicklung eines Investments (z.B. eines Fonds, einer Sparanlage) in die Zukunft ist nicht möglich. Die tatsächliche Wertentwicklung hängt insbesondere von der zukünftigen Entwicklung am Geld- und Kapitalmarkt ab und kann somit niedriger als auch höher ausfallen. Das Rechenergebnis ist zudem nicht repräsentativ für etwaige Anlagen in Investmentfonds, da der Wert von Anteilen Schwankungen unterliegen kann und die Wertentwicklung von Fonds in der Vergangenheit keinen geeigneten Indikator bzw. keine Garantie für die Zukunft darstellt. Auch eine negative Wertentwicklung einer Anlage ist möglich. Zudem finden steuerlichen Aspekte (z.B. ob ein Freistellungsauftrag vorhanden ist oder die Höhe der Kapitalertragssteuer, ausländische Quellensteuern etc.) in der Beispielrechnung keine Berücksichtigung. Ein Rechenirrtum bleibt vorbehalten. Die Berechnung stellt keine Anlageberatung dar und liefert nur einen ersten, unverbindlichen Überblick ohne Gewähr und ist somit keine konkrete Produktinformation oder Produktempfehlung.
Sparziel-Rechner
Wählen Sie Ihr Sparziel aus.
Immobilie
Fahrzeug
Ausbildung
Sparziel
Ihr angestrebtes Sparziel
Regelmäßige Einzahlungen
Dynamische Steigerung der Einzahlung
Wertentwicklung
Provision für Kauf
Einmalige Einzahlung
Bei einer Einzahlung von erreichen Sie Ihr Sparziel im
November 2021
Die Dauer des Sparzeitraums ist geringer als ein Jahr.
Der Auszahlungszeitpunkt konnte über einen Simulationszeitraum von 100 Jahren nicht erreicht werden.
Der Auszahlungszeitpunkt konnte über einen Simulationszeitraum von 1.000 Jahren nicht erreicht werden.
Möchten Sie mit Ihrem HVB Kundenberater sprechen?
Hinweis zu der unverbindlichen Beispielrechnung:
Die Berechnungen beruhen auf den von Ihnen unterstellten Annahmen. Diese Annahmen, insbesondere die Wertentwicklung, können in der Praxis anders aussehen. Daher kann sich das tatsächlich erzielte Ergebnis einer Anlage mehr oder weniger deutlich von dem hier angezeigten Berechnungsergebnis unterscheiden; es kann höher, aber auch niedriger ausfallen. Eine Übertragung der bisherigen Wertentwicklung eines Investments (z.B. eines Fonds, einer Sparanlage) in die Zukunft ist nicht möglich. Die tatsächliche Wertentwicklung hängt insbesondere von der zukünftigen Entwicklung am Geld- und Kapitalmarkt ab und kann somit niedriger als auch höher ausfallen. Das Rechenergebnis ist zudem nicht repräsentativ für etwaige Anlagen in Investmentfonds, da der Wert von Anteilen Schwankungen unterliegen kann und die Wertentwicklung von Fonds in der Vergangenheit keinen geeigneten Indikator bzw. keine Garantie für die Zukunft darstellt. Auch eine negative Wertentwicklung einer Anlage ist möglich. Zudem finden steuerlichen Aspekte (z.B. ob ein Freistellungsauftrag vorhanden ist oder die Höhe der Kapitalertragssteuer, ausländische Quellensteuern etc.) in der Beispielrechnung keine Berücksichtigung. Ein Rechenirrtum bleibt vorbehalten. Die Berechnung stellt keine Anlageberatung dar und liefert nur einen ersten, unverbindlichen Überblick ohne Gewähr und ist somit keine konkrete Produktinformation oder Produktempfehlung.
Auszahlplan-Rechner
Ihr vorhandenes Guthaben
Auszahlung oder Kapitalverbrauch
Auszahlungszeitraum
Von
bis
Wertentwicklung
Ihr monatlicher Auszahlungsbetrag:
150.000,00 €
Der Auszahlungszeitraum kann nicht in der Vergangenheit beginnen.
Möchten Sie mit Ihrem HVB Kundenberater sprechen?
Hinweis zu der unverbindlichen Beispielrechnung:
Die Berechnungen beruhen auf den von Ihnen unterstellten Annahmen. Diese Annahmen, insbesondere die Wertentwicklung, können in der Praxis anders aussehen. Daher kann sich das tatsächlich erzielte Ergebnis einer Anlage mehr oder weniger deutlich von dem hier angezeigten Berechnungsergebnis unterscheiden; es kann höher, aber auch niedriger ausfallen. Eine Übertragung der bisherigen Wertentwicklung eines Investments (z.B. eines Fonds, einer Sparanlage) in die Zukunft ist nicht möglich. Die tatsächliche Wertentwicklung hängt insbesondere von der zukünftigen Entwicklung am Geld- und Kapitalmarkt ab und kann somit niedriger als auch höher ausfallen. Das Rechenergebnis ist zudem nicht repräsentativ für etwaige Anlagen in Investmentfonds, da der Wert von Anteilen Schwankungen unterliegen kann und die Wertentwicklung von Fonds in der Vergangenheit keinen geeigneten Indikator bzw. keine Garantie für die Zukunft darstellt. Auch eine negative Wertentwicklung einer Anlage ist möglich. Zudem finden steuerlichen Aspekte (z.B. ob ein Freistellungsauftrag vorhanden ist oder die Höhe der Kapitalertragssteuer, ausländische Quellensteuern etc.) in der Beispielrechnung keine Berücksichtigung. Ein Rechenirrtum bleibt vorbehalten. Die Berechnung stellt keine Anlageberatung dar und liefert nur einen ersten, unverbindlichen Überblick ohne Gewähr und ist somit keine konkrete Produktinformation oder Produktempfehlung.