Mehr Wertstabilität ins Depot: So machen Sie es richtig
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Mehr Wertstabilität ins Depot: So machen Sie es richtig

Anlagestrategie

Eine einseitige Anlagestrategie macht ein Depot anfällig für Schwankungen. Erfahren Sie, wie Sie Risiken reduzieren und Ihr Vermögen sinnvoll streuen können.

Diversifikation gilt nicht erst seit dem mathematischen Nachweis durch den US-Ökonom Harry Markowitz als unumstößlicher Grundsatz bei der Strukturierung des Wertpapierdepots. Demnach empfiehlt es sich, dass Anleger ihr Vermögen ausgewogen auf verschiedene Anlageklassen und -regionen verteilen, die sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln – also eine Kombination von Kapitalanlagen wählen, die nicht oder gering korreliert sind (also nicht aus der gleichen Branche und dem gleichen Land stammen, zum Beispiel nur Aktien von deutschen Autoherstellern).

Harry Markowitz: Wirtschaftsnobelpreis 1990 für seine Theorie zur Portfolio-Auswahl Foto: Picture-Alliance / ZUMA Press

Denn empirische Studien* belegen, dass bis zu 82 Prozent der Wertentwicklung eines Depots durch diese sogenannte Asset Allocation bestimmt wird, nicht durch die Auswahl einzelner Titel. Die effiziente Vermögensstreuung auf Anlageformen wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität und sonstige Investments ist die wichtigste Entscheidung im Hinblick auf Rendite und Risiko. Das Ziel ist es, auf diese Weise die Risiken zu streuen und mögliche Wertschwankungen oder Verluste des Portfolios zu reduzieren.

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Nicht alle Eier in einen Korb

Was sich theoretisch anhört, lässt sich treffend auch so formulieren: Nicht alle Eier in einen Korb legen. Das ist das Prinzip der Vermögensstreuung und einer der Anlagegrundsätze. Diversifikation ist das Gegenteil von Konzentration. Allerdings: Wer die Wahl hat zwischen einer Anlage mit einer erwarteten Rendite von acht Prozent und einer anderen mit zwei Prozent, muss für die Investition in die relativ unrentable Anlage gute Gründe haben. Denn: je höher die erwartete Rendite, desto höher sind auch die Risiken.

Je weniger die Wertentwicklung der beiden Anlagen voneinander abhängt, desto höher die möglicherweise erwartete Wertstabilität dieses Portfolios. Aber egal wofür man sich entscheidet: Die Erträge der beiden Anlagen sind nicht garantiert.

Und die Erträge sind nicht perfekt korreliert, das heißt, wenn der Preis der einen Anlage steigt, fällt der Preis der anderen Anlage. In diesem Fall gäbe es eine negative Korrelation. Die Risikoprofile der beiden Anlagen sind unterschiedlich. Bei einem stark positiven Zusammenhang unterscheiden sich die Risikoprofile kaum.

Wer bei der Geldanlage auf Diversifizierung achtet, kann die Risiken verringern Foto: Monica Donovan / Getty Images

Andere Branchen, Regionen, Anlageklassen beimischen

In der Praxis gilt ein Depot als gut diversifiziert, wenn es ausgewogen über verschiedene Anlageklassen aufgestellt ist und keine offensichtlichen Klumpenrisiken aufweist. Ein Depot mit Aktien von beispielsweise lediglich deutschen Automobilherstellern erfüllt dieses Kriterium nicht – die Erträge deutscher Autobauer sind zu stark positiv korreliert, das heißt sie entwickeln sich zu ähnlich. Um ein solches Depot zu diversifizieren, werden andere Branchen, Regionen und Anlageklassen beigemischt. Durch die Aufteilung können die Risiken des Depots vermindert werden, es kann weniger anfällig für Schwankungen werden, und die Chancen für einen nachhaltigen Vermögensaufbau können steigen. Grundsätzlich lassen sich Risiken aber nie ausschließen.

Diversifikation kann also unnötige Risiken vermeiden. Wer eine anständige Rendite bei überschaubarem Risiko erreichen will, sollte in seiner Anlagestrategie darüber nachdenken, sein Geld also zu streuen. So besteht die Möglichkeit, eine höhere Gesamtrendite zu erreichen; gleichzeitig kann die Kapitalanlage weniger schwanken. Klar ist aber auch, dass man gewisse Risiken in Kauf nehmen muss, um im aktuellen Niedrigzinsumfeld überhaupt noch reale Renditen erzielen zu können.

Streuung heißt auch, über unterschiedliche Laufzeiten sein Geld anzulegen:

  • Breite und ausgewogene Diversifikation des Portfolios über unterschiedliche Laufzeiten (in Abhängigkeit der definierten. Anlageziele und deren Liquiditätsbedarf)
  • Fluss des Anlagegeldes: Mittel- bis langfristige Anlagen können dabei zum Beispiel durch Ausschüttungen, Dividenden oder Mieten wieder kurzfristige Liquidität liefern
Aktien, Renten, alternative Anlagen: Ein Depot, das Früchte tragen soll, braucht Pflege. Foto: Ruth Hornby / Getty Images

Ausgewogene Depot- und Anlagestruktur

Generell sollten Anleger Diversifikation und Korrelation langfristig betrachten. So sind Aktien in den meisten Marktphasen negativ mit Staatsanleihen korreliert, verlaufen wertmäßig also entgegengesetzt. Sinkt die Rendite für Anleihen, werden Aktien also attraktiver. Im Depot gelten beispielsweise Wertpapiere, die eine Dividende ausschütten, daher als Renditebringer und Staatspapiere als Risikosenker.

Eine mögliche Aufteilung bei durchschnittlichem Sicherheitsbedürfnis könnten 30 Prozent Aktien und 60 Prozent Anleihen sein. Der Rest könnte beispielsweise in alternative Anlagen wie Rohstoffen oder Immobilien investiert werden. Genaueres weiß Ihr Berater.

Innerhalb des Aktienbereichs kann eine globale Diversifikation das Gesamtrisiko der Anlage weiter spürbar senken, denn verschiedene Regionen entwickeln sich über längere Phasen oft sehr unterschiedlich. Eine solche ganzheitliche Vermögensstreuung können Anleger bereits über Fondsprodukte realisieren. Wer einfach keine Zeit oder Lust hat, sich laufend darum zu kümmern, kann die Aufgabe aber auch im Rahmen einer Vermögensverwaltung an die Bank delegieren. Dann kümmern sich erfahrene Experten der HVB im Tagesgeschäft um die Anlageentscheidungen.

Markowitz erhielt für seine mathematische Formulierung der Theorie der Portfolio-Auswahl übrigens 1990 den Nobelpreis für Wirtschaft.

* zum Beispiel Blake, 1999 oder Ibbotson/Kaplan, 2000

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