Neun Tipps zur Vermögensanlage in Wertpapieren
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Neun Tipps zur Vermögensanlage in Wertpapieren

Anlagestrategie

Die Investition in Aktien bietet Renditechancen, birgt aber auch Risiken. Unsere Tipps helfen, einen Überblick über die wichtigsten Aspekte zu gewinnen.

Aktien, Fonds, Anleihen, Alternative Investments: Wer sein Geld in Wertpapieren anlegt, hofft auf bessere Renditen als sie Festgeld und Staatsanleihen versprechen. Doch mit der Chance auf eine höhere Rendite steigt erfahrungsgemäß das Risiko. Neun Tipps, wie Sie beim Anlegen in Wertpapieren den Überblick behalten.

1 Lernen Sie sich kennen

Vor jeder Entscheidung zu einer Kapitalanlage sollte Ihr Anlageberater mit Ihnen zusammen eine Bestandsaufnahme Ihrer persönlichen Vermögenssituation, die Definition der Anlageziele, die Ermittlung der Anlagedauer und die Einschätzung Ihrer Risikobereitschaft durchführen.

2 Nichts ist umsonst und ohne Risiko

  • Einer höheren Ertragschance steht immer ein höheres Risiko gegenüber. Es können vier wesentliche Risikoarten unterschieden werden:
  • Wertschwankungsrisiko: Beschreibt das Risiko, dass sich der Wert der Anlage während der Haltedauer negativ entwickelt.
  • Liquiditätsrisiko: Beschreibt das Risiko, die Anlage nicht oder nicht sofort wieder zu Geld machen zu können bzw. über das Geld verfügen zu können.
  • Bonitätsrisiko: Beschreibt das Risiko, eine vereinbarte Rückzahlung oder Ertragszahlung nicht zu erhalten.
  • Inflationsrisiko: Beschreibt das Risiko, dass infolge einer Geldentwertung das Vermögen oder die hieraus fließenden Erträge an Kaufkraft verlieren.
  • Je nach Wertpapierart oder Finanzinstrument können weitere, spezifische Risiken existieren. Auch Kosten und Steuerbelastungen können die Rendite schmälern.

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3 Handeln Sie antizyklisch

Wir alle neigen dazu, uns von der allgemeinen Stimmungslage beeinflussen zu lassen. Aufgrund der Nachrichtenlage springen in einer Endphase von Auf- oder Abschwüngen am Aktienmarkt dann noch die letzten Anleger - quasi in Verkaufs- oder Kaufpanik und aus Angst etwas zu verpassen - auf den oder vom fahrenden Zug.

4 Prognosen sind schwierig, besonders für die Zukunft

Um die Wirtschaft verstehen und beschreiben zu können, arbeiten Ökonomen mit Modellen und Annahmen, auf Basis der zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandenen Daten und Informationen. In der Regel werden frühere Entwicklungen für Zukunftsprognosen herangezogen, obwohl Vergangenheitswerte kein verlässlicher Indikator für die Zukunft sind. Prognosen müssen daher mit großer Vorsicht bei Kapitalanlagen betrachtet werden.

5 Risiken streuen, aber den Überblick behalten

Bei Kapitalanlagen müssen stets Risiken eingegangen werden. Um das Portfolio stabiler zu halten, empfiehlt es sich die Risiken und damit die Anlagemittel auf verschiedene Anlageformen verteilt werden. Dies nennt sich Risikostreuung oder auch Diversifikation. Sie kann verschiedene, aufeinander abgestimmte Bereiche umfassen. Beispiele:

  • Zeitlich: kurzfristig, mittelfristig, langfristig
  • Anlagestrategie: Orientieren Sie sich an bestimmten Benchmarks wie dem DAX oder bekannten Managern? Wollen Sie Ihr Vermögen aktiv betreuen oder lassen Sie lieber anlegen? Folgen Sie gern Trends? Was ist Ihnen wichtiger: Substanz oder Wachstum?
  • Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Geldmarktpapiere, Alternative Investments (und darunter Regionen, Länder, Währungen, Branchen, Bonitäten)
  • Anlageinstrumente: Einzeltitel, Investmentfonds, börsengehandelte Indexfonds (ETF), Zertifikate, Derivate

Erfahrungsgemäß weist ein gut diversifiziertes Portfolio erheblich geringere Schwankungen auf als ein einzelnes Wertpapier – allerdings muss hier dann auch auf die Chance auf höhere Renditen verzichtet werden. Ein regelmäßiger Depot-Check hilft, den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten.

6 Die Anlageklasse bestimmt die Wertentwicklung

Studien* belegen, dass langfristig die Wertentwicklung primär nicht von den Einzeltiteln, sondern von der Anlageklasse (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, Rohstoffe, liquide Mittel) abhängt. Dieser Erkenntnis trägt der „Top-Down-Ansatz“ Rechnung. Danach werden von oben nach unten zuerst die Anlageklassen, dann die Regionen, Branchen und so weiter bis zum Einzeltitel definiert. Entscheidend ist die Kombination von Anlagen, die in einer bestimmten Marktphase eine möglichst unterschiedliche Entwicklung aufweisen („geringe Korrelation“). Ziel sind Portfolios mit einem ausgewogenen und auf die persönlichen Verhältnisse abgestimmten Verhältnis aus Chancen und Risiken.

7 Haben Sie Geduld und wahren Sie Disziplin

Die Schwankungen an den Börsen lassen sich durch Diversifikation zwar verringern, aber nicht ausschließen. Je länger die Anlagedauer, umso geringer fallen kurzfristige Schwankungen ins Gewicht. Indes können auch bei längerfristiger Anlagedauer negative Renditen über die gesamte Laufzeit nicht ausgeschlossen werden. Zudem sollte der Anleger diszipliniert handeln. Auf Basis der individuellen Ziele wird eine Anlagestrategie festgelegt. Diese sollte nachhaltig verfolgt werden.

8 Beachten Sie die Bonität

Insbesondere für Anleihen, Zertifikate und Einlagen besteht ein Bonitätsrisiko – also die Gefahr, eine Rückzahlung oder Ertragszahlung nicht zu erhalten. Um die Höhe des Bonitätsrisikos beurteilen zu können, werden Unternehmen und Länder von Ratingagenturen eingeschätzt und ein entsprechendes Rating veröffentlicht. Ein solches Rating stellt aber immer nur eine Momentaufnahme dar, ist im Zeitablauf Änderungen unterworfen und kann nicht als garantierte Anlagensicherheit angesehen werden.

9 Machen Sie nur das, was Sie verstehen

Die Anlagemöglichkeiten und Anlageinstrumente an den Kapitalmärkten sind unüberschaubar. Von relativ einfachen Aktien und Anleihen bis zu komplexeren Produkten und unternehmerischen Beteiligungen ist alles vorhanden. Damit Sie sich mit einer Investition wohlfühlen, ist es wichtig, diese auch wirklich verstanden zu haben. Ein guter Indikator dafür ist, ob Sie die wesentlichen Eigenschaften einer Anlage, also Chance, Risiko und Kosten, jemand anderem erklären können. Kontaktieren Sie bei Fragen Ihren Anlageberater.

*Quelle: Brinson, Gary P.; Singer, Brian D. und Beebower, Gilbert L.: „Determinants of Portfolio Performance II: An Update“. In: Financial Analysts Journal, May-June 1996.

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