CEE-Geschäft? Aber sicher!
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CEE-Geschäft? Aber sicher!

Osteuropa

In Zeiten geopolitischer Unruhen sind Absicherungen von Außenhandelstransaktionen in Osteuropa wichtiger denn je.

Deutschland ist und bleibt nach Angaben der Gesellschaft German Trade and Invest (GTAI) wichtigster Handelspartner für Mittel- und Osteuropa. Kein Wunder, dass Unternehmer nach GTAI-Umfragen in dieser Region weiterhin gute Absatzchancen konstatieren – selbst wenn westliche Regierungen Sanktionen gegen Russland erlassen haben, welche Exporte in diese Region einschränken oder gar untersagen, und die Krise in der Ukraine andauert. Den wirtschaftlichen und politischen Risiken des Abnehmerlandes muss bei Exportgeschäften besondere Beachtung geschenkt werden.

Im Detail: Russland steckt in einer Rezession, die Investitionen und der Konsum sind im vergangenen Jahr stark eingebrochen. Importeure haben große Probleme, Finanzierungen zu bekommen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr wieder leicht sinken.

Anders die Situation in Polen: Das Land hat seit Jahren ein positives Wirtschaftswachstum, zuletzt (2015) von 3,6 Prozent. Tschechien und die Slowakei halten sich stabil, auch wenn die Konjunkturerwartungen für die Region Mittel- und Osteuropa im Februar 2016 zurückgegangen sind, berichtet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

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Erfolgreich im Ausland

Für erfolgreiche Geschäfte mit Partnern im Ausland ist Kompetenz wichtig. Erfahrene Anwälte, Berater und die richtige Bank können dafür sorgen, Hindernisse frühzeitig aus dem Weg zu räumen.

Welche Risiken sollten in welchen Ländern abgesichert werden?

„Liefergeschäfte nach Russland und in die Ukraine sind schwieriger, anspruchsvoller geworden“, sagt Harald Schwendtner, Co-Head of Global Transaction Banking Germany bei der HypoVereinsbank. Dabei ist vor allem das politische Risiko zu beachten. „Wir raten Unternehmern daher dazu, ihre Geschäfte mit Kunden oder Lieferanten in diesen Ländern entweder risikofrei zu strukturieren – zum Beispiel durch Vorkasse – oder aber geeignet abzusichern – zum Beispiel über ein Akkreditiv oder eine Garantie.

Im Gegensatz dazu stehen die Länder in Zentraleuropa wirtschaftlich wesentlich gesünder da. Hier sollten Sie überprüfen, ob das Zahlungsrisiko Ihres Geschäftspartners für Sie akzeptabel ist. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie das Zahlungsrisiko/Zahlungsziel Ihres Kunden über Ihre Hausbank absichern – zum Beispiel über ein Factoring.

Sollte Ihr Geschäftspartner eine Fakturierung des Geschäftes in einer anderen Währung als Euro wünschen, kann Ihnen Ihre Hausbank über geeignete Absicherungsinstrumente das Währungskursrisiko abnehmen.

Binden Sie Ihre Hausbank auf jeden Fall rechtzeitig in Ihre Verhandlungen mit Ihren Kunden ein, sodass Sie mit dieser die geeignete Absicherung besprechen können!

„Wir kennen Banken, Importeure und die Branchen. Wir können den Unternehmen also einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen, weil wir am Markt vor Ort tätig sind.“

Harald Schwendtner,
Co-Head of Global Transaction Banking Germany, HypoVereinsbank (HVB)

Staatliche Absicherung wie Euler-Hermes-Deckungen

Wenn private Mittel wie Akkreditive aufgrund der hohen Risiken nicht mehr greifen, kommen die staatlichen Euler-Hermes-Deckungen ins Spiel. Lieferantenkreditdeckungen sichern eine Forderung aus einem einzigen Ausfuhrgeschäft ab. Falls wiederholt Kunden in unterschiedlichen Ländern beliefert werden, greifen die Ausfuhrpauschal-Gewährleistungen.
 
Tipp: Unternehmer nehmen am besten im Vorfeld zu einem regionalen Euler-Hermes-Experten Kontakt auf, um das für sie optimale Angebot herauszufiltern.

Der Bestellerkredit, auch Finanzkredit genannt, ist ein liefergebundener Kredit, der einem Käufer (Importeur) von einem Kreditinstitut gewährt wird, um seine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Lieferanten (Exporteur) zu begleichen. Die Absicherung dieses Kredites erfolgt über die Ausfuhrgewährleistungen des Bundes im Rahmen einer Exportkreditversicherung. Sowohl wirtschaftliche als auch politische Risiken können in die Deckung mit einbezogen werden.

Infografik

Top 10: Deutschlands größte Handelspartner

Deutschland ist eine Handelsnation: Auf rund 2,1 Billionen Euro belief sich 2015 der Umsatz im Außenhandel, der Exportüberschuss lag bei 248,1 Milliarden Euro. Doch wer sind die zehn größten Staaten im Außenhandel der Bundesrepublik?

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Außenhandel - Rangfolge der Handelspartner im Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland 2015, erschienen 18.04.2016

Mit langjähriger Erfahrung Risiken beherrschbar machen

Die HypoVereinsbank zeichnet sich durch eine langjährige Expertise in Osteuropa aus und ist vor Ort präsent. „Wir kennen Banken, die Importeure, haben Branchen-Know-how sowie Kenntnis der Geschäftsusancen in den einzelnen Ländern Osteuropas. Wir können den Unternehmen also einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen“, sagt Schwendtner.

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