Investitionen ins Ausland verdoppeln sich bis 2030
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Investitionen ins Ausland verdoppeln sich bis 2030

UniCredit Studie

Der deutsche Mittelstand setzt in den kommenden Jahren noch stärker auf Direktinvestitionen ins Ausland. Wesentliche Zielmärkte bleiben weiterhin die EWU-Länder und die USA. Und das wirkt sich auch positiv auf den Standort Deutschland aus.

Bis 2030 forcieren deutsche Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten verstärkt durch Direktinvestitionen. Dies zeigt die UniCredit-Studie „Internationalization of companies by 2030“. Die Experten der Bank erstellten dazu langfristige Prognosen für das Investitionsverhalten deutscher, italienischer und österreichischer Unternehmen im Ausland.

Grundlage dafür waren ein eigens entwickeltes makroökonomisches Modell sowie Wachstums- und Bevölkerungsprojektionen der OECD. Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland bei der UniCredit, fasst die Kernaussage zusammen: „Bis zum Jahr 2030 dürften die ausländischen Direktinvestitionen deutscher Unternehmen um rund 1.200 Milliarden Euro zulegen.“ Das entspricht einer Verdoppelung des Engagements.

„Bis zum Jahr 2030 dürften die ausländischen Direktinvestitionen deutscher Unternehmen um rund 1.200 Milliarden Euro zulegen und sich damit nahezu verdoppeln.“

Andreas Rees,
Chefvolkswirt Deutschland, UniCredit (UC)

Zuletzt lagen die Direktinvestitionen der rund 27.000 im Ausland investierenden deutschen Firmen nach den Daten der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) bei 1.400 Milliarden Euro. Seit Anfang der 1990er Jahre haben deutsche Unternehmen ihre ausländischen Direktinvestitionen im Schnitt um acht Prozent pro Jahr erhöht.

Selbst in den Krisenjahren nach 2008 wuchsen die Firmen jenseits der Grenzen. Und daran dürfte sich auch mittelfristig nichts ändern. Wichtige Gründe sind die Realisierung von Wachstumschancen durch die Erschließung neuer Märkte und die Nutzung von Kostenvorteilen.

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Unternehmen wollen sich Wachstumschancen sichern

Weltweit sind die deutschen Unternehmen im Ausland überdurchschnittlich aktiv. Sie halten nach Unternehmen aus den USA und Großbritannien mit ihren Direktinvestitionen Platz drei. Die Experten der UniCredit gehen nach den Studienergebnissen davon aus, dass 400 Milliarden Euro künftig allein in die Länder der EWU fließen, gefolgt von den USA mit 200 Milliarden. In China werden rund 75 Milliarden Euro investiert.

Die Vorliebe für den Euroraum hat Gründe. Investoren, so das Ergebnis der Studie, würden bei ihrer Investitionsentscheidung auch geringere Barrieren bei Kultur, Sprache oder beim Rechtssystem einbeziehen. Aber auch die räumliche Nähe der Zielmärkte spiele eine Rolle.

Wettbewerbsfähigkeit und neue Märkte

Mit ausländischen Niederlassungen wollen sich deutsche Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit sichern, neue Märkte erschließen und Wachstumschancen realisieren. Im Jahr 2016 ist dies bei rund 30 Prozent der investierenden Industrieunternehmen der Fall. Ungefähr 45 Prozent haben im Visier, ihren Verkaufs- und Kundenservice zu verbessern. Deutlich rückläufig ist die Motivation, Kosten einzusparen.

Infografik

Ziele der Industrie mit Investitionen

Die Erschließung der Märkte und der Kundenservice stehen im Fokus bei Investitionen im Ausland.

(Quelle: DIHK, UniCredit Research, Studie „Internationalization of companies by 2030”, 8. Juni 2016)  

Die Motivation kommt auf das Zielland an: Unternehmen, die nach Nord-Amerika, China oder Asien (ohne China) gehen, haben in erster Linie das jeweilige Marktpotenzial im Blick. Innerhalb der Europäischen Währungsunion halten sich Markterschließungs- und Kostenspar-Aspekte die Waage.

Infografik

Motive nach Regionen

Warum in Asien, den USA oder Europa investiert wird, kann durchaus unterschiedliche Gründe haben.

(Quelle: DIHK, UniCredit Research, Studie „Internationalization of companies by 2030”, 8. Juni 2016)  

Vorteile für den Standort Deutschland

Nach der UniCredit-Studie begünstigt das Engagement im Ausland den Standort Deutschland – der hiesige Arbeitsmarkt wird nicht belastet, sondern stimuliert. Die UniCredit-Experten gehen davon aus, dass sich der internationale Wettbewerb durch die ausländischen Niederlassungen sowie die entsprechenden Marktanteile der deutschen Firmen positiv auf die Beschäftigung auswirken.

Dienstleister besonders aktiv

Besonders aktiv dürften sich künftig die Dienstleistungsunternehmen in puncto Direktinvestitionen zeigen. Die Nähe zum Kunden ist für dieses Segment entscheidend, um auf spezifische Marktgegebenheiten vor Ort schnell reagieren zu können und damit im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Als Bank gilt es, dieses Investitionsverhalten aktiv zu begleiten und den Service den sich ändernden Finanzierungsanforderungen international tätiger Unternehmen kontinuierlich anzupassen.

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