Hoher Standard bis ins hohe Alter
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Hoher Standard bis ins hohe Alter

Vorsorge für Vermögende

Wer es in seinem Leben zu Wohlstand gebracht hat, fühlt sich oft gut abgesichert. Doch nicht immer ist das Kapital auch verfügbar, wenn es gebraucht wird. Mit einer klugen Anlagestrategie und der passenden privaten Altersvorsorge können Sie dem Ruhestand gelassen entgegenblicken.

Die Deutschen sorgen zu wenig fürs Alter vor, heißt es oft. Die gesetzliche Rente reicht nicht, um im Alter den Lebensstandard zu halten. Wer schon ein Vermögen hat, kann sich da glücklich schätzen: Solche Sorgen muss er sich nicht machen. Oder doch? Der HypoVereinsbank-Experte Harry Schiek berät Kunden mit einem Anlagevermögen von einer Million Euro und mehr. Er stellt fest: „Es kommt nur selten vor, dass ein Kunde mit Mieteinnahmen oder Zinsen ausreichende Einkünfte für einen entspannten Ruhestand erzielt.“

Als Relationship Manager verantwortet Schiek den Bereich Private Banking der HypoVereinsbank im Allgäu. So wie seinen Kunden geht es vielen Vermögenden: Von Altersarmut sind sie sicher nicht bedroht, doch weist eine Analyse ihrer Vermögensbestandteile auf eine Einkommenslücke im Ruhestand hin.

Es kommt nur selten vor, dass ein Kunde mit Mieteinnahmen oder Zinsen ausreichende Einkünfte für einen entspannten Ruhestand erzielt.“

Portrait Harry Schiek

Harry Schiek Relationship Manager bei der HypoVereinsbank

Auch Vermögende müssen vorsorgen

Daher ist es wichtig, sein Vermögen gezielt zur privaten Altersvorsorge zu nutzen und sich außerdem frühzeitig Gedanken über die Modalitäten der Rentenzahlungen zu machen. „Das Thema Ruhestandsplanung ist zentral“, sagt auch Michael Schäfer, in gleicher Funktion wie Schiek in Würzburg tätig. „Vor allem Selbstständige und Unternehmer sorgen oft zu wenig fürs Alter vor. Diese Kunden müssen in besonderem Maße für das Thema sensibilisiert werden“, so der Experte.

Unternehmer seien maßgeblich von ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit abhängig und hegten oft den Traum, die Firma mit 55 Jahren zu verkaufen, um aus dem Erlös ihren Ruhestand zu finanzieren. „Aber dieser Traum geht leider selten auf“, warnt Schäfer. Oft rate er dazu, Teile des eigenen Geldes in Vorsorgelösungen statt in den eigenen Betrieb zu investieren. „Ein Unternehmer muss sich von seiner Firma unabhängig machen“, so der Fachmann.

In Sachen Rente gilt: Je früher, desto besser

Bei jüngeren Kunden, die sehr erfolgreich im Beruf sind oder sich in der Phase der Familiengründung befinden, geht es in der Beratung meist darum, eine zusätzliche Säule für die Altersvorsorge aufzubauen. Oft aber – das beobachtet Michael Schäfers Kollege Harry Schiek – herrsche gerade in der Mitte des Lebens eine gewisse Sorglosigkeit. Dann haben andere Dinge Priorität: Kinder, Karriere, ein Eigenheim. „Das Thema Vorsorge kommt entsprechend zu kurz“, so Schiek. Dabei sei es essenziell, früh anzufangen: „Wenn ich 10 oder gar 15 Jahre später beginne, Geld für den Ruhestand zur Seite zu legen, ist schnell ein doppelt so hoher monatlichen Betrag nötig, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.“ 

Neue Pilotstudie

Das Thema Rente: Oft noch immer ein Rätsel

Der Finanzwissenschaftler Andreas Hackethal untersuchte 2017 an der Goethe-Universität Frankfurt, welchen Stellenwert das Thema Rente hierzulande hat. Im Fokus der Umfrage standen 12.000 Personen mit überdurchschnittlichem Einkommens- und Bildungsstandard. Die Ergebnisse zeigen: In Sachen Vorsorge ist noch deutlich Luft nach oben.

Pilotstudie Pension Dashboard (2017) House of Finance, Goethe Universität Frankfurt, Deutsche Renten Information e.V.

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Schiek rät oft dazu, Teile des Vermögens in Aktien anzulegen – etwa über einen Sparplan. Der Grund: Festverzinsliche Wertpapiere bringen kaum noch Erträge. Aber auch eine Renten- oder Lebensversicherung kann ein wertvoller Vorsorgebaustein sein. „So langweilig sich das auch anhört“, sagt er. Kaum ein anderes Produkt garantiere noch lebenslange Auszahlungen. Auch eine Riester-Rente sei zu überdenken. „Eine geförderte Privatrente abzuschließen, wenn die persönlichen Rahmenbedingungen passen, macht nicht nur aus steuerlichen Gründen Sinn. Auf geschenktes Geld vom Staat sollte niemand verzichten.“

Unerlässlich: die eigene Arbeitskraft absichern

Eine Versicherung sei auch eine empfehlenswerte Lösung, um für eine etwaige Berufsunfähigkeit vorzusorgen. Der Grund: Wer das größte Kapital – die eigene Arbeitskraft – verliert, der läuft Gefahr, alles zu verlieren. „Bei der Absicherung eines Risikos – sei es ein Unfall, Krankheit, Pflegefall oder das berufliche Einkommen – bringt ein Aktienpaket erstmal gar nichts“, erläutert Michael Schäfer.

Für Unternehmer sei es aus steuerlichen Gründen auch interessant, das eigene Personal in die Überlegungen einzubeziehen. „Mit einem Kunden, der sein Herzblut in den Betrieb investiert, spricht man nicht als Erstes über private Anlagefragen, sondern zum Beispiel über die Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge für die eigenen Mitarbeiter“, sagt Schäfer. Die könnten dadurch steuerlich gefördert für ihre Rente vorsorgen.

Vor allem Selbstständige und Unternehmer sorgen oft zu wenig fürs Alter vor.“

Portrait Michael Schaefer

Michael Schäfer Relationship Manager bei der HypoVereinsbank in Würzburg

Bei der Vorsorge auch an Angehörige denken

Stichpunkt Familie: „Bei Vermögenden geht es teilweise weniger um die eigene Altersvorsorge als darum, Familienangehörige wie den Ehepartner oder die Kinder abzusichern“, bestätigt Schiek. „Dann sind wir gefordert, sinnvolle Anlagelösungen für das jeweilige Vorhaben anzubieten.“ Ein bewährter Klassiker in diesen Konstellationen sei die aufgeschobene Rentenversicherung: Die Einmalzahlung wird dabei in eine lebenslange Rente überführt.

Wer sein Vermögen geerbt hat, geht damit häufig vorsichtiger um. „In dieser Gruppe gibt es eher das Bedürfnis, für die Zukunft vorzusorgen“, hat Schäfer beobachtet. Erben wollen das übertragene Vermögen unbedingt für nachfolgende Generationen erhalten und den Finanzstock keinesfalls im Alter aufzehren. Viele haben ferner den Wunsch, einen Teil des Vermögens schon zu Lebzeiten an die Enkelgeneration weiterzugeben. Eine Rentenversicherung, die zugunsten der Erben abgeschlossen wird, könne hier eine Lösung sein und dabei helfen, Ersparnisse bei der Erbschaftssteuer zu realisieren. „Ich habe noch nie einen Erben gesehen, der zu einer monatlichen Sofortrente ‚Nein‘ gesagt hat“, so der Experte.

Infografik

Unübersichtliches Gesamtbild

Wie schätzen die Deutschen ihre Rentensituation ein – und welche Art der Vorsorge halten sie für unbedingt notwendig? Die Antwort auf diese Frage hängt stark vom Alter ab, wie unsere Infografik zeigt.

Fahren Sie mit der Maus über die Grafik, um die konkreten Prozentwerte zu erhalten.

Wenn Immobilien zur Last werden

Wer kurz vor dem Ruhestand steht, hat in der Regel bereits vorgesorgt. Das Beratungsgespräch dreht sich dann eher um einen reibungslosen Übergang in die neue Lebensphase: Welche Summe sollte monatlich zur Verfügung stehen? Und wie sollte das Vermögen strukturiert sein, damit das Geld verfügbar ist?

Ein häufiger Fehler vermögender Privatanleger sei eine zu hohe Sachvermögensquote. „Es gibt viele Kunden, die ihr ganzes Leben in Immobilien investiert haben“, sagt Schäfer. Eine Dame im Ruhestand hätte zwar eine sehr wertvolle Immobilie besessen und darin gewohnt, aber nicht über die liquiden Mittel verfügt, um in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen. „Dann wird das Eigentum tatsächlich zur Belastung.“

Das gilt mitunter auch für andere Anlageformen – wenn das Risiko nicht ausreichend gestreut wird. „Zu viele vermögende Anleger setzen alles auf eine Karte, und Aktien sind mitunter ein Hobby wie die Modelleisenbahn im Keller“, erklärt Schäfer. Wer damit lange erfolgreich war, halte die Wertpapiere nicht selten bis ins hohe Alter. Doch empfehle es sich, wenigstens einen Teil davon rechtzeitig in weniger volatile Anlageklassen umzuschichten. Wer will schon kurz nach einem Börsencrash verkaufen müssen?

Mit einem Vorsorgeplan für alle Fälle gewappnet

„Die Art und Weise der Altersvorsorge steht und fällt mit dem Vermögenshintergrund und den Lebensphasen“, sagt Harry Schiek. Für seine Kunden ist er deshalb der erste Ansprechpartner, egal bei welchem Anliegen. Auch auf Erbrechts- oder Steuerfragen weist der Vermögensspezialist hin und zieht im Bedarfsfall Experten wie Steuerberater hinzu.

„Der erste Schritt ist immer eine Szenarioanalyse“, sagt sein Würzburger Kollege Schäfer. Was passiert im besten Fall – und was im schlimmsten? „Die meisten Kunden sehen nur die 100 Prozent, die sie bereits haben“, sagt er. Schicksalsschläge wie ein Arbeitsunfall oder eine schwere Krankheit kommen in den Überlegungen meist nicht vor. Dabei kann sich das Leben von einem Tag auf den anderen grundlegend verändern. Das gilt auch für den Pflegefall.

Seinen Kunden rät Schäfer zu einem gründlich ausgearbeiteten Vorsorgeplan, der alle Eventualitäten berücksichtigt. Dann, so der Experte, sei es realistisch, den gewohnt hohen Lebensstandard bis ins hohe Alter beizubehalten.

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